Auf Schatzsuche

Letztes Jahr hatte ich ja Besuch von meiner Lieblings Dani aus Hamburg. Sie war mit ihrem Mann hier zum Urlaub machen.
Irgendwie kamen die Beiden auf die Idee sich so ein GPS Gerät zu besorgen und Geocaching zu machen.
Dazu muss man sich anmelden, sich so ein Gerät besorgen und dann bekommt man Koordinaten wo man die Caches finden kann. Das war jetzt so eine ganz grobe Zusammenfassung ^^ Die Beiden waren auch sehr erfolgreich und ich fand das ganze auch sehr interessant. Man erlebt wohl einiges beim Cachen. Manche Caches sind in der Stadt versteckt, an den unmöglichsten Orten mitunter und manchmal sind sie auf dem Land, mitten in der Wallachei versteckt oder in Wäldern, etc. .

Es gibt Caches wo es nur Listen gibt, wo man sich einträgt (Nickname und Datum) und dann gibts Caches wo Gegenstände drin sind und man einen Gegenstand raus nimmt und gegen einen Neuen ersetzt. Eine Liste ist auch da dabei. Dabei handelt es sich um ganz simple Dinge wie Überraschungs-Ei Figuren oder sowas. Echt ne tolle Idee! Ich kann mich noch erinnern als das alles so anfing und ich einen Fernsehbericht darüber sah. Schon damals sprach mich das an. Alleine würde ich das aber nicht machen, das wäre mir zu langweilig. Und leider gibts hier keinen der das mitmachen würde. Aber Dani ist ja ab und an mal zu Besuch hier. Das nächste Mal im April *freu*
Ich werde sie bitten, Das GPS-Gerät mitzubringen und dann werd ich mit ihr mal auf Schatzsuche gehen. So sieht man ja auch einiges von der Stadt. Ich lebe zwar hier, bin aber größtenteils nur in bestimmten Bezirken unterwegs. Es gibt natürlich ganz viele Ecken in Berlin die ich noch nie gesehen habe.
Geocaching ist also auch eine Art Sightseeing ^^

Wobei es hier auch in der Nähe Caches gibt. Einen hab ich auch versucht mit Dani damals zu finden, leider erfolglos. Und sie hatte das Gerät nicht dabei. Nur einen Anhaltspunkt. Wir suchten alles ab, konnten aber nichts finden. Lustiger weise echt direkt vor meiner Haustür! Am nächsten Tag hatte sie genauere Koordinaten und zeigte mir den Cache. Ich fands total spannend! Ich geh da mehrmals täglich vorbei… Der Cache steckte in einem Zaun. Man musste den Deckel von einem Metallpfosten, der innen hohl ist, ab machen und da klebte dann ein Röhrchen wo Fotofilme drin sind mit nem Magneten in dem Pfosten. Echt witzig zu sehen, wie viiiiiele Menschen den Cache schon gefunden hatten! Kürzlich sah ich eine kleine Gruppe Leute vor dem Pfosten stehen und musste schmunzeln ^^

Geocaching ist echt eine spannende Sache! Es gibt auch eine richtige Community mit allem drum und dran.
Macht das jemand von euch vielleicht auch? Wenn ja, wie viele Caches habt ihr schon so gefunden? Geht ihr auch auf so Caching Treffen?

Ich freu mich schon, das mal richtig aktiv zu machen. Wird sicher lustig! 🙂

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4 Kommentare bei Auf Schatzsuche

  • Max  sagt:

    Uiuiui. 😉

    Also: bei opencaching.de muss man sich nicht anmelden um Koordinaten zu bekommen, man braucht auch nicht zwingend ein GPS-Gerät, ich kenn eine Cacherin, die fast 400 Caches ganz ohne Gerät gefunden hat. Bei Traditional Caches, also wo die Koordinaten direkt zum Cache führen, reicht ja auch ein Blick auf die Karte und das Sat-Bild, wenn es nicht gerade mitten im Wald ist.
    Die Listen heißen übrigens Logbuch und sind bei größeren Dosen auch richtige Bücher, wo man nicht nur das Datum und den Namen reinschreibt, sondern noch ein paar Worte wie man die Suche fand usw.

    Wenn man so genau beschreibt wie und wo man einen Cache findet, nennt man das Spoilern, also sprich verraten. In Deinem Fall ist es zwar kein besonderes Versteck, sondern gern genommen, aber unter Umständen nimmt einem das den Spaß bei der Suche, wenn man dann auch genau weiß um welchen Cache es sich handelt.

    Ich bin kurz vor meinem 1000. Fund, mache das auch schon ein paar Jahre. Auf so stinknormale Kneipentreffen gehe ich nur ungern, aber wir machen öfter im Jahr Cacher’s Moped-Events und fahren da gemeinsam Motorrad und suchen dabei Dosen am Wegesrand. Geocaching kann man prima mit anderen Hobbys verbinden, ob Wandern, Klettern, Radfahren oder Paddeln, es gibt für jeden was Passendes. 🙂

  • Dani  sagt:

    ich habe gestern (oder war es vorgestern?) erst meinen 49. fund gemacht. wenn ich so sehe wie auf meiner seite wo ich angemeldet bin die leute alle 1000, 2000, 3000 und mehr gefunden haben bin ich echt außenseiter lol

  • yvonne  sagt:

    wir machen das ja auch schon ne ganze weile 🙂 sind nun bei 3145 funde. und es macht echt großen spaß. wir klettern, wandern, und paddeln oder laufen einfach nur so um dosen zu suchen. es ist immer wieder schön ecken zu sehen, die man sonst niiiiiiiiiiiiie sehen würde 🙂 ganz toll auch diese stadtcaches. man lern ne stadt kennen und alles was interesant ist. und der hund freut sich auch immer, denn der sieht auch immer neue ecken. und wir gehen auch auf stammtische oder events. waren schon mehrere mega events. wenn du magst, kanst du ja mal hier: http://www.dosensucher.de/ vorbei schauen. (ist unser blog)

  • Steph85  sagt:

    Hach ich würd das ja auch gerne machen, ne Kollegin erzählt immer davon. Aber mir geht´s da wie dir, ich hab keinen, den das auch interessieren würde 🙁

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