Heute gibt es Teil 4 der Geschichten einer privaten Notstation. Danke Julia, dass ich diese veröffentlichen darf. Ich hoffe der Zweck, darauf aufmerksam zu machen, wie viele Tiere still und leise vor sich hin leiden, wird hiermit erfüllt!
Hier gehts zu Teil 3, Teil 2 und hier zu Teil 1.
Vorwort:
„Es sind doch nur Meerschweinchen“- diesen Satz habe ich schon sehr oft in meinem Leben gehört und er macht mich nicht nur wütend, sondern auch immer wieder traurig. Denn er zeigt, wie viele Menschen heute immer noch keinen Sinn für andere, schwächere Lebewesen haben. Wie oft Menschen nur nach dem materiellen Wert, dem Kaufpreis entscheiden ob es ein Tier Wert ist oder nicht. Hat denn nur „nur ein Meerschweinchen“ weniger Recht auf ein artgerechtes Leben als ein teures Rennpferd oder der so heißgeliebte Familienhund? Ist es so, dass Meerschweinchen nur weil man sie bei Kleinanzeigen geschenkt bekommt, keine Bedürfnisse haben und man deswegen kein Geld beim Tierarzt ausgeben muss? Man kann sich ja umsonst ein neues besorgen….
In den folgenden Beiträgen werde ich Geschichten schildern, die ich in fast 2,5 Jahren Meerschweinchenschutz erfahren musste. Ich könnte Ihnen 100 Geschichten schreiben, aber ich werde Ihnen hier nur die für mich am prägendsten erzählen. Ich wohne in Berlin, der Stadt mit den meisten Haustieren und die Tiere die dringend Hilfe brauchen, nehmen hier leider kein Ende….Aber lesen Sie selbst. Vielleicht kann ich den Einen oder Anderen durch diese Geschichten die Augen öffnen, sich auch für kleine Lebewesen stärker einzusetzen. Denn eines steht für mich fest:
Es sind mehr als „nur Meerschweinchen!“
Fuchur- 10 Tage eines Kämpfers

Es geht um Shaya. Ich hatte sie spontan aus einer Zoohandlung mitgebracht und alles war gut. Irgendwann fing sie aber an sich auffällig zu verhalten und das gipfelte darin, dass sie nach ein paar Wochen meine Schweine zerbiss und die komplette Gruppe tyrannisierte. Also bat ich Julia, die Erfahrung mit Problemtieren hatte, sich ihrer anzunehmen. Aber lest nun in Julias Worten wie es weiter ging. 



















