[Gelesen] Die Tribute von Panem Band 1 – Tödliche Spiele

Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele

  • Gebundene Ausgabe: 414 Seiten
  • Verlag: Oetinger; Auflage: 1 (17. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3789132187
  • ISBN-13: 978-3789132186
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    Amazon Kurzbeschreibung:

    Nordamerika existiert nicht mehr. Kriege und Naturkatastrophen haben das Land zerstört. Aus den Trümmern ist Panem entstanden, geführt von einer unerbittlichen Regierung. Alljährlich finden grausame Spiele statt, bei denen nur ein Einziger überleben darf. Als die sechzehnjährige Katniss erfährt, dass ihre kleine Schwester ausgelost wurde, meldet sie sich an ihrer Stelle und nimmt Seite an Seite mit dem gleichaltrigen Peeta den Kampf auf. Wider alle Regeln rettet er ihr das Leben. Katniss beginnt zu zweifeln – was empfindet sie für Peeta? Und kann wirklich nur einer von ihnen überleben? Eine faszinierende Gesellschaftsutopie über eine unsterbliche Liebe und tödliche Gefahren, hinreißend gefühlvoll und super spannend.

     

    Tja, wo fang ich an? Band 1 ist klasse! Es ist sehr schön geschrieben und die Geschichte ist mitreißend. Man wird sofort nach Panem katapultiert, in diese grausame Welt die Kinder opfert um das Volk unter dem Scheffel zu halten. Nein, um an vergangene kriege zu erinnern. *räusper* Die Menschen zu erinnern wie dankbar sie sein können, dass das Kapitol über sie herrscht.
    Katniss ist eine junge Erwachsene, welche ihre kleine Schwester und ihre Mutter, die nach dem Tod des Vaters bei einem Mienenunglück total lethargisch ist, versorgt und grad so am Leben erhält. Denn sie leben in Distrikt 12 und dort sind Hunger und Elend an der Tagesordnung. Katniss hat sich mit dem jungen Gale zusammen getan. Sie jagen zusammen verbotener weise und verkaufen ihre Ware auf dem Schwarzmarkt um zu überleben.
    Die Welt ist in 13 Distrikte eingeteilt. Distrikt 13 ist allerdings ausgelöscht worden. Jeder Distrikt versorgt das Kapitol (Distrikt 1) mit anderen Dingen. Je nach Lage. Fischerei, Holz, Kohle, Waffen, etc pp. Die meisten Distrikte leben an der Armutsgrenze. Jedes Jahr müssen die Menschen zusätzlich noch das das Leben ihrer Kinder bangen. Ein Junge und ein Mädchen pro Distrikt müssen zu den Hungerspielen antreten.
    In diesem Jahr trifft es Katniss‘ kleine Schwester Prim. Ihr ein und alles. Ein Licht in der Dunkelheit für sie und viele andere Menschen. Klar, dass sie sich freiwillig meldet um ihren Platz einzunehmen. Von da an überschlagen sich die Ereignisse. Ich hätte damit gerechnet, dass alle direkt von der Wahl in die Arena geschafft werden. Stattdessen lernen wir Panem etwas kennen. Das Kapitol und wie die Leute da ticken. Lernen Peeta kennen, den anderen Auserwählten. Er ist schon lange heimlich in Katniss verliebt. Sie verbindet aber nur ein Ereignis mit ihm. Als er ihr das Leben rettete, in dem er ihr, als sie kurz vor dem Verhungern war, ein paar Brotlaibe zukommen ließ. Wie und was genau passiert ist will ich jetzt nicht verraten. Aber man merkt schnell, dass Peeta ein toller, liebenswerter Mensch ist. Und wir lernen Haymitch Abernathy kennen. Einen ehemaligen Sieger, der sich dem Alkohol hingegeben hat und nun den Mentor für Katniss und Peeta spielen muss. Ihnen in der Arena von außen helfen muss, für ihr Überleben sorgen sollte. Man fragt sich nicht lange warum Haymitch so ist wie er ist. Zornig, traurig, gebrochen, am Ende. Wenn man mit Katniss und Peeta in der Arena war wird einem einiges klar…
    Katniss und Peeta werden als Liebespaar verkauft, denn eine aufregende Geschichte bringt Sponsoren und die können einem alles Mögliche in die Arena schicken. Allerdings passt das Katniss erstmal gar nicht. Denn sie weiß, dass Gale zusieht. Ob sie Gale liebt weiss sie allerdings nicht. Das hat mich an allen Büchern genervt. dieses Hin und Her. Sie weiß nicht wen sie liebt, ob sie überhaupt lieben kann… Katniss ist eine kleine Drama Queen.  

    Man erlebt das Grauen in der Arena und ist die ganze Zeit total gebannt. Also ich war es. Das hat mir super gefallen. Alles war so präsent! Und so traurig und tragisch. Ich hab wirklich viel geweint bei diesem Buch. So viel hab ich glaub ich noch nie geheult… außer vielleicht beim letzten Potter Band ^^
    Ich war fix und fertig als ich die letzte Seite zuschlug. Mir hats da eigentlich schon gereicht. Ich hätte keine weiteren Bände gebraucht. Naja gut, vielleicht noch einen, aber keine drei. 
    Die Stimmung ist düster, es gibt nichts zu lachen. Aber gut, ist ja auch keine Komödie 🙂

    Das Buch bekommt von mir
    9 

    9/10 Sterne

    Denn es hat mich gefesselt und mitgenommen nach Panem. Und jede Träne die floss war ein Tribut an die Autorin. 😉

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