[Gelesen] Die Tribute von Panem Band 2 – Gefährliche Liebe

Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe

  • Gebundene Ausgabe: 431 Seiten
  • Verlag: Verlag Friedrich Oetinger (19. Mai 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3789132195
  • ISBN-13: 978-3789132193
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 15 Jahre
  • Originaltitel: The Hunger Games 2. Catching Fire
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 15,8 x 4,4 cm
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    Amazon Kurzbeschreibung:

    Seitdem Katniss und Peeta sich geweigert haben, einander in der Arena zu töten, werden sie vom Kapitol als Liebespaar durch das ganze Land geschickt. Doch da ist auch noch Gale, der Jugendfreund von Katniss. Und mit einem Mal weiß sie nicht mehr, was sie wirklich fühlt oder fühlen darf. Als immer mehr Menschen in ihr und Peeta ein Symbol des Widerstands sehen, geraten sie alle in große Gefahr. Und Katniss muss sich entscheiden zwischen Peeta und Gale, zwischen Freiheit und Sicherheit, zwischen Leben und Tod …

     

    Den deutschen Titel finde ich etwas unpassend. Der Originaltitel trifft es eher. Denn damit die Liebe gefährlich ist, muss man lieben. Katniss ist sich immer noch nicht sicher ob sie Peeta oder Gale liebt.
    Sie lebt nun in Distrikt 12 im Dorf der Sieger nachdem sie durch einen Trick sich und Peeta aus der Arena gerettet hat. Sie versucht ihr altes Leben aufzunehmen, bekommt aber bald Besuch von Präsident Snow. Dieser droht ihr. Sollte sie es nicht schaffen bei der Rundreise durch die Distrikte, bei der sie und Peeta als Sieger präsentiert werden, alle zu überzeugen, sie hätte in der Arena nur aus Verzweiflung gehandelt, weil sie Peeta so sehr liebt und nicht, um eine Rebellion zu entzünden, nimmt es für sie und ihre Lieben kein gutes Ende. Katniss ist verzweifelt und gibt sich alle Mühe. Leider erreicht sie genau das Gegenteil. Sie facht versehentlich die Rebellion eher an, als sie abzuwenden.
    In diesem Jahr findet ein Jubel-Jubiläum der Spiele statt. Alle 25 Jahre gibt es besondere Spiele. Bei den vorigen Spielen gab es doppelt so viele Teilnehmer, davor eine andere Besonderheit…. diesmal verkündet Snow, dass alle Sieger antreten müssen und aus ihnen die Tribute gewählt werden.
    Teilweise sind die Sieger schon sehr betagt, oder totale Wracks wie Haymitch. Aber es gibt einen Lichtblick. Finnick taucht auf. Ein ehemaliger Sieger aus dem Fischereidistrikt (Distrikt 4). Ein witziger Typ der auch sein Päckchen zu tragen hat, aber einen eigenen Charme hat. Ein Charakter den ich wirklich mag. Anfangs ist er einem etwas unsympathisch, das liegt aber daran, dass man alles aus Katniss‘ Sicht betrachtet, und ihr ist eh jeder unsympathisch. 
    Katniss geht mir echt auf den Zeiger. Aber man kann noch irgendwie verstehen warum sie so ist wie sie ist. Nur sympathischer macht es sie mir nicht.
    In der Arena schließen sich Katniss und Peeta einem Bündnis an. So schaffen sie es am Leben zu bleiben. Beide sind fest entschlossen, das Leben des anderen zu retten.

    Hatte man im ersten Teil noch den Eindruck, dass Katniss kaum dazu im Stande ist überhaupt eine männliche Person zu lieben, merkt man hier, dass es sie stark zu Peeta hinzieht. Allerdings ist sie durchweg zwie gespalten wie im ersten Teil. Peeta Gale, Gale Peeta… ein endloses Theater. Und Katniss ersäuft in ihrem Selbstmitleid. Entscheidet sie sich für Gale und damit für Kampf, Abenteuer und Rebellion oder für Peeta, für Sicherheit, Geborgenheit und Familie? *nerv*

    Dennoch mochte ich das Buch. Es war okay. Nicht besonders toll, nicht so klasse wie der erste Band, aber es liest sich gut und ich fands toll, dass sie wieder in die Arena musste. Das fand ich am aufregendsten. Das Ende war etwas wirr, da kam ich kaum mit, weil Katniss irgendwie auch langsam in der Birne ist und nichts peilt, aber an sich tut sich einiges. Ich war etwas Panem müde zwischendurch, denn es war alles wieder so depri, aber es war eben auch interessant. Nicht zuletzt durch die zahlreichen neuen Charaktere, die teilweise viel zu kurz kamen für meinen Geschmack.

    Von mir gibts

     7

    7/10 Sterne

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