Religioten

[Ich habe überlegt diesen Artikel überhaupt zu posten. Ich habe mich dafür entschieden, auch wenn mich manch einer dafür vielleicht hasst, was darin steht. Damit muss ich dann leben. Ich habe manches extra überspitzt. Das ist ein Stilmittel. Keep cool.]

Wisst ihr was ich total liebe? Religioten.
Die ach so gläubigen, die aber entweder von Tuten und Blasen keine Ahnung haben und nur so oberflächliches Wissen besitzen und einfach nur wie Schafe mit verbundenen Augen gegen Wände rennen und dabei blökt einer lauter als der andere oder sich ihre heilige Religion so drehen wie sie sie gerade brauchen. Oder sich total in ihrem Wahn verrennen.

ACHTUNG! Ich rede in diesem Artikel nicht von Menschen die normal in die Kirche gehen und vor dem Schlafengehen beten. Es geht hier um Extremisten und um Menschen die anderen ihren Glauben und ihre Ansichten aufzwingen wollen, die blind irgendwas hinterher laufen ohne nachzudenken.

Da wird man Moslem, weil der Mann das sexyer findet, aber Kopftuch… nee, das ist unpraktisch, weil schminken und haare stylen schicker ist.
Oooder Kopftuch ja, weil man will ja brav sein, aber nur mit vollem Makeupkoffer im Gesicht und Netzstrümpfen zum Minirock.
Predigen wie wichtig Kinder heutzutage in der Welt sind, aber die Eigenen wie Scheiße behandeln.
Sich aus einer Religion nur das rauspicken womit man Aufsehen erregen kann, womit man Aufmerksamkeit und Sonderwürste erlangt. Wie zum Beispiel beim Grillen bei Fremden auf einen separaten Grill bestehen, weil das Halal geschlachtete, heilige Fleisch (bei dem die Tiere sich ja voller Freude die kehle aufschlitzen ließen um auszubluten – normale Schlachtung ist ja viel brutaler als das) nicht auf dem selben Grill gegrillt werden darf wie das unreine Fleisch aller anderen.
Aber wenns dann um sowas wie Fasten geht, das ist dann für einen selber unbequem. Da sollte man das alles nicht ganz so ernst nehmen. Wenn man verreist zum Beispiel. Da muss man ja nicht fasten, weil man ist so weit von zu Hause weg.
Lebensziel: Ein mal nach Mekka! Und warum? “Naja, das macht man eben als Moslem.” Achsooooo!!!!!
Kind muss getauft werden! Warum? Gibt Kohle!
Kind muss Konfirmiert werden! Warum? Gibt Kohle!
Indoktrinierung von Kindern ist eh ein rotes Tuch für mich.
“Schwule sollten nicht heiraten dürfen” – sagt jemand, der seine Unschuld mit 13 verloren hat – Stichwort kein Sex vor der Ehe. Wie christlich. -.-
Alles Beispiele aus meinem Bekanntenkreis. 

Sorry, aber ich bin der Meinung: Entweder ganz oder gar nicht. Wenn ich Christ bin, dann lese ich die ganze Bibel und richte mich nach bestem Wissen und Gewissen nach den Vorschriften.
(Ich habe mal Interessehalber versucht die Bibel zu lesen und ich musste abbrechen, weil das für mich absoluter Schwachsinn war. Ein ganz schlecht geschriebenes Buch. 0 von 10 Sternen xD)
Das Selbe gilt für den Koran und so weiter.
Und zwar nach ALLEN Vorgaben und Regeln! Denn wenn das, was in den Büchern steht wahr ist, dann muss man das auch befolgen. Oder??

Gut, bei manchen ist vielleicht der Glaube auch nicht so stark, dass sie sich so einschränken wollen?
Kann man als jemand der an Gott, Jesus und die Bibel glaubt sagen, dass schwul sein eine Krankheit ist die ausgerottet gehört und gleichzeitig kleine Jungs vergewaltigen?
Oder um beim privaten Beispiel zu bleiben, es vor der Ehe sextechnisch ordentlich knallen zu lassen?

Ich bin selber evangelisch getauft. Meine Familie väterlicherseits besteht aus Moslems, allerdings ist mein Vater Atheist, genau wie meine Mutter. Die hat uns nur taufen lassen, weil sie die Schwiegerfamilie ärgern wollte, was ich selber sehr lustig finde ^^ Hat natürlich Hintergründe, das ist aber zu privat.
Ich verachte alles was mit der Institution Kirche zu tun hat. Für mich sind Religionen die Quelle allen Übels. Die und Politiker xD 

Nun liegt es in der Natur der Menschen, dass sie irgendwas glauben wollen. Die Meisten jedenfalls. 

Dass die ganzen Bücher alle von Menschen geschrieben wurden, zu zeiten wo die Menschheit noch nicht so entwickelt ist wie sie heute ist, das ist ja egal.
Da steht dann in der Bibel irgendwas von einem Mann der nicht neben einem Mann liegen soll wie neben einer Frau und ZACK sind Schwule die Ausgeburt der Hölle. Dass der Schreiberling vielleicht einfach nur ein engstirniger Spaten war wird nicht überlegt. Viel lieber wird verteufelt.

Versteht mich nicht falsch. Religion hat sicher auch ihre positiven Seiten. Es gibt ja auch Religiöse Menschen die keine Religioten sind. Ich will ja nicht alle über einen Kamm scheren, das mache ich grundsätzlich nicht. Aber leider sind intelligente Religiöse Menschen, die ihren Glauben mit den Tatsachen der Wissenschaft und der heutigen Welt vereinen können zu selten! Die Religioten sind in der Überzahl. Der Beweis dafür sind die zig Kriege die in den Namen irgendwelcher Götter geführt wurden und werden.

Du glaubst nicht das was ich glaube? Ich bombardiere dein Land. Hass und Religion liegen so oft so nah bei einander. Vielleicht nicht bei euch oder euren Nachbarn, aber im großen Ganzen…

Ich meine, es soll jeder das machen und das glauben was er will, solange er niemandem dabei weh tut. Seelisch wie körperlich. Das ist meine Grundeinstellung. Ich bin für alle Menschen offen und jeder der mich kennt kann das bezeugen.
Und solange man nicht versucht andere von ihrem Glauben zu überzeugen. Was zur Hölle soll das? Missionare aller Art zB. *kotz*

Ich nehme aber bis zu einem gewissen Punkt Rücksicht und habe Verständnis. Wie das mit dem Grillen, separater Grill? Kein Thema. Soll sich ja jeder wohl fühlen. Oder auf der Babyparty meiner Schwester waren Moslems und beim Babygläschen kosten habe ich dann die mit Schwein drin markiert. Gut, ganz zum Schluss ist ein Fauxpas passiert und alle haben Schwein gegessen, nun komme ich bestimmt in die Hölle. Kann ich  mit leben, da sind dann alle meine Lieblingsmenschen.

Ich glaube auch an was. Allerdings sind das eher Wünsche und Träume. Ich wünsche mir, dass wir alle Seelen haben und ich wünsche mir, dass es nach dem Tod nicht so ist wie vor der Geburt, sondern dass dann was ganz tolles passieren wird. Würde ich sehr begrüßen.

Glauben soll jeder. DABEI ist nichts verwerfliches.
Aber blind und halbherzig Jahrtausende alten Regeln folgen ist irgendwann unser Untergang.

Für mich ist der schönste Glaube der Buddhismus. Alles kann, nichts muss. Es wird nicht gepredigt, es wird weiter gegeben. Die Lehre von Frieden und Liebe.
Ich würde mich aber nicht als Buddhistin bezeichnen. Auch wenn der Buddhismus sagt, dass keiner ganz streng wie ein Mönch leben muss. Ich lebe den Glauben nicht 100%ig und glaube nicht an Wiedergeburt. Wobei der Gedanke daran schon echt cool ist und die Seelenwiederverwertung total Sinn macht. In meinem Kopf jedenfalls xD

Ich will mit diesem Artikel niemandem ans Bein pinkeln. Es ist einfach mein Empfinden und meine Meinung, die ich aus gegebenem Anlass man loswerden wollte.

Amen.

  • Sui  sagt:

    Ich habe Religionsunterricht immer gehasst.
    Ich bin katholisch getauft (und leider immer noch nicht aus der Kirche ausgetreten…weil es hier bei uns leider nicht umme ist)und durfte deshalb auch so wahnsinnig früh zur Kommunion gehen.
    Kommunionsunterricht war kacke. Jesus und Gott und alle anderen gingen mir am Popo vorbei. Hat mich nicht interessiert.
    Vor der Kommunion mussten wir beichten.
    WAS haben Grundschüler bitte zu beichten?
    Lächerlich.

    Viel besser hab ich mich bei den Protestanten gefühlt ^^
    Meine Freundin war nämlich evangelisch. Die sind viel lockerer drauf…aber das Thema bleibt halt gleich.
    Gut, jeder wie er will…so lange es nicht zu extrem wird.

    Übrigens fühle ich mich in Kirchen unheimlich wohl, was aber nur an der Bauweise liegt und nicht am heiligen Geist, der mir das Köpfchen küsst ^^

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