Natürliche Fellpflege für den Hund

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Sammys Fell ist das typische Pudelfell. Lockig, wild und wenn ich ihn nicht täglich bürste, einfach nur verfilzt. Pudelbesitzer wissen wovon ich spreche, vor allem wenn man seinen Pudel nicht ständig in Form trimmt, was ich persönlich absolut grausam finde, sondern natürlich wachsen lässt, muss man sich sehr um das Hundefell kümmern.

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Die richtige Fellpflege

Hunde sollten nicht zu oft mit Schaum gebadet werden. Hundeshampoo kommt hier exakt zweimal im Jahr zum Einsatz. Die Hundehaut bildet Talg, welcher sich im Fell verteilt und den Hund vor Verschmutzungen schützt. Auch der Wärmehaushalt wird dadurch mit reguliert. Häufiges Baden schadet dem Hund somit. Sollte sich die Fellnase doch mal in der nächstbesten Schlammpfütze gewälzt haben, dann reicht auch lauwarmes Wasser zum Abspülen aus. Das Shampoo darf getrost weggelassen werden.

Zur guten Pflege gehört tägliches Bürsten und das Herausschneiden von Verfilzungen. Meine liebste Hundebürste ist die Tangle Teezer. Eigentlich als menschliche Haarbürste gedacht, verhilft sie meinem Sammy zu zieplosem Kämmen. Und wo wir schon beim Thema Pflege sind: Das regelmäßige Kontrollieren und ggf. Schneiden der Krallen gehört genauso dazu, wie die Kontrolle nach Zecken.

Natürliche Unterstützung

Es gibt Menschen, die mögen den Geruch von Hunden nicht. Ich liebe den Geruch von Sammy und kann mir nichts Schöneres vorstellen als meine Nase in sein Fell zu vergraben – außer er war nass. Ok dann stinkt er wirklich. Aus Geruchsgründen empfehle ich das folgende Produkt daher nicht, wie es in diesem Werbevideo beworben wird. Ich mag den Geruch meines Hundes:

 

Dennoch benutze ich das Öl seit einiger Zeit hin und wieder für Sammy, jedoch aus anderen Gründen.

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TheFurbulous Silk Coat

Das Pflegeöl Silk Coat von TheFurbulous kommt ohne Chemikalien aus und dient der Fellpflege des Hundes. Es schützt vor Verfilzungen, pflegt die Haare mit Vitamin E, schützt vor Ausbleichen und Haarbruch, verhindert statische Aufladung und reduziert den Haarausfall. Und dazu lässt es den Hund duften. Es verspricht den “nassen Hundgeruch” zu überdecken. Das verwendete Kokosöl wird aus nachhaltigem ökologischem Anbau in Süd Vietnam. Die dortigen Kleinbauern ernten die Kokosnüsse und verwenden das Kokoswasser selbst und geben nur das frische Kokosfleisch an das Unternehmen weiter, wodurch sie ihren Lebensunterhalt gesichert bestreiten können.

Ich verwende das Öl vor allem wenn das Fell länger wird, da es das Fell von Sammy wirklich geschmeidiger macht und es deutlich weniger verfilzt. Am liebsten massiere ich nur ganz wenige Tropfen in sein Fell. Achtung bei der Pumpflasche: Es kommt deutlich zu viel raus und spritzt auch echt gut, wenn man zu doll drauf drückt. Also vorsichtig und sparsam nutzen.

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Sammy störte der Geruch des Öls nicht. Ich selbst mag ihn zwar, aber ich würde mir eine geruchsfreie Version wünschen. Wie erwähnt liebe ich den Eigengeruch meines Hundes. Aber da ich die Pflegewirkung gut finde, nutze ich es dennoch. Meiner einen Freundin war der Duft zu “altbacken” und eine andere Freundin fand ihn hingegen toll. Riecht einfach mal selbst dran. Er überdeckt den Hundegeruch zu 80% würde ich sagen. Wer “nassen Hund” nicht mag, dem ist damit geholfen. Ob es gut für die Hundenase ist, kann ich nicht beantworten. Aber eigentlich verfliegt es doch recht schnell und ist nur noch dezent duftend danach.

Meine Freundin und ihre Idee

Meine eine Freundin ist verrückt. Das ist nix neues. Sie hat sich das Öl für ihre Hunde auch besorgt, aber sie gibt es jetzt nicht ihren Hunden. Sie schmiert es sich selbst nach dem Duschen am Wochenende ins Haar. Sie meint ihre Haare wäre nun glänzender und irgendwie gepflegter. Mhh ob ich den Selbsttest auch einfach mal probiere? Was für Hunde gut ist, kann doch für mich nicht schlecht sein, oder? Was meint Ihr? 😀

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