Zahlen und Fakten | Charakter | Irrtümer | Gegen Styling

Pudel sind sehr liebevolle, auf ihren Besitzer bezogene Hunde.
Hat sich ein Pudel auf einen Menschen fixiert, ist dies Liebe für das ganze Leben.
Der Wechsel des Besitzers kann dem Hund sehr schaden.
Dies kann bedeuten, dass er krank wird, nichts mehr frisst oder aber sein Charakter verändert sich.

Pudel sind treue Gefährten und durch ihre ruhige, besonnene Art eignen sie sich sehr gut als Familienhunde. Er ist sehr gesellig, kann sich aber auch gut alleine beschäftigen.

Pudel wurden früher zur Jagd eingesetzt, einen Jagdtrieb besitzen sie heute aber nicht mehr.
Sie apportieren allerdings noch sehr gern. Dies kann ihnen der Mensch mit diversem Apportierspielzeug wie Bällen, Stöckchen, oder Ähnlichem ermöglichen.

Wer schon einmal einen Pudel hatte weiß, dass diese Hunde anders sind.
Besonders.
Wenn man einen Pudel anspricht hat man das Gefühl er versteht jedes Wort.
Man könnte sogar schwören, dass die wissenschaftliche Meinung Hunde verstehen nur die Stimmfärbung, nicht aber die genauen Worte, bei Pudeln nicht zutrifft.
Aber ich habe mir sagen lassen, das geht
Besitzern anderer Hunderassen genau so ;)

Außerdem sind Pudel sehr gelehrige Hunde.
Wenn man sich intensiv mit ihnen beschäftigt kann man ihnen die tollsten Dinge beibringen.
Sie können auch lernen ihre Spielzeuge zu unterscheiden. Man kann ihnen beibringen aus einer großen Auswahl an Spielzeug genau das zu bringen, welches man ihnen nennt.
Für Außenstehende wirkt es manchmal vielleicht albern wenn man sagt: "Hol mal das Schäfchen" oder "Bring mir den Hasi".
Umso größer das Erstaunen, wenn der Hund das genannte Spielzeug bringt.
Hier kann man auch schön den Apportiertrieb nutzen.

Pudel lernen als Welpen schon sehr schnell. Während der Rüpelphase (zwischen dem 6. und dem 12. Lebensmonat in etwa) lässt oft das Gehorsam etwas zu wünschen übrig. Dies liegt aber keinesfalls daran, dass der Hund respektlos oder frech ist. Er ist schlicht und ergreifend in der Pubertät.
Die Grenzen werden ausgetestet.

Hier gilt: Vorsicht vor den süßen Knopfaugen! Nachgeben kann nach hinten los gehen. Es ist wichtig stark zu bleiben, denn der schlaue Hund merkt sich das Verhalten seines Menschen und weiß, was er tun muss um ihn weich zu klopfen.

Auch im Alter sind Pudel noch sehr gelehrig. Der Drang und Willen zu lernen ist immer da.
So kann man auch einem älteren Pudel noch Flausen austreiben, oder ihm neue Tricks beibringen.
Dass die Lernfähigkeit ab einem bestimmten Alter nachlässt ist ein Irrglaube.
Und auch wenn man sich einen älteren Pudel holt, gewöhnt sich dieser schnell an seinen neuen Menschen und schenkt ihm sein Herz.

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